Judo – Wertung und Regeln

Yuko, Waza-Ari und Ippon

Beim Judo gibt es, wie in vielen anderen Sportarten auch, bestimmte Regeln und Wertungen, die für jeden Judoka gültig sind. In diesem Sport zählen keine Tore und keine Punkte, hier gibt es Aktionen der Kämpfer, die durch einen Kampfrichter bewertet werden. Werden die gewünschten Anforderungen einer Aktion gut ausgeführt, erhält der Judoka eine mittlere, hohe oder die höchste Wertung. Yuko ist die mittlere Wertung, Waza-Ari eine hohe Wertung, Ippon ist die höchste Wertung. Mittlere und hohe Wertungen, also Yuko und Waza-Ari können mehrmals vergeben werden, die Anzahl der vergebenen Wertungen jeder Kategorie werden auf der Kampfrichtertafel angezeigt. Bei Wettbewerben kämpfen die Gastgeber, also die Heimmannschaft immer im farbigen, meist blauen Anzug, die Gäste, das Auswärtsteam, kämpft in weiß. Auf der Kampfrichtertafel werden auf der linken Seite die Wertungen für den Judoka im weißen Anzug, also dem auswärtigen Gast, angezeigt, rechts stehen die Wertungen des farbig gekleideten Judoka der Heimmannschaft.

Die höchste Wertung gewinnt den Wettkampf

Sieger des Wettkampfes ist der Judoka mit der höchsten Wertung, also mit Ippon. Ganz egal, welche Wertungen der Gegner erreichen konnte, der Kampf ist sofort zu Ende, wenn Ippon erreicht wird. Die Wertung Ippon kann nur ein einziges Mal im Wettkampf vergeben werden und wird daher nicht mehr auf der Tafel angezeigt, weil der Kampf in diesem Moment endet. Erreicht ein Judoka zweimal den Wert Waza-Ari, also zweimal den hohen Wert, dann zählt das zu einem Ippon, dem höchsten Wert. Auch dann steht der Sieger sofort fest. Werden diese Wertungen während des Kampfes nicht vergeben und die Kampfzeit läuft regulär ab, hat der gewonnen, der die höhere Wertung erreicht hat. Dabei ist ein einziger Waza-Ari mehr wert als alle errungenen Yukos des Gegners. Die Anzahl der höchsten Wertung, die vergeben wurde, entscheidet hier über den Sieg, ist diese bei beiden Judokas gleich, wird die nächst niedrige Wertung berücksichtigt. Haben beide Kämpfer am Ende der Kampfzeit exakt die gleichen Werte oder konnten beide keine Wertungen erzielen, dann wird eine Verlängerung mit Golden Score nötig. Wer von den beiden Judoka die erste Wertung in der Verlängerung erzielt, hat den Kampf gewonnen. Wird auch in der Kampfverlängerung keine Wertung erreicht, bekommen beide teilnehmenden Mannschaften einen Punkt, der Kampf zählt als unentschieden.

Wertungen beim Judo Wettkampf

Den mittleren Wert, einen Yuko, bekommt der Judoka, wenn er seinen Gegner ohne viel Kraft und Schwung so werfen kann, dass dieser auf die Seite fällt oder auf den Rücken. Einen Yuko gibt es auch, wenn der Gegner 15 – 19 Sekunden im Haltegriff gehalten wird. Bekommt der Gegner eine zweite Bestrafung, die zweite Shido, erhält man ebenfalls einen Yuko. Für Waza-Ari muss der Gegner ohne volle Kraft und vollem Schwung geworfen werden, so dass er auf den Rücken fällt. Beim Waza-Ari muss ein Haltegriff schon 20 bis 24 Sekunden andauern, um die Wertung dafür zu erhalten. Bei drei Strafpunkten, also drei mal Shido, bekommt man ebenfalls ein Waza-Ari. Beim Ippon muss man den Gegner so werfen, dass er mit Kraft und Schwung auf den Rücken fällt, ein Haltegriff muss hier 25 Sekunden andauern. Hat man bereits eine Waza-Ari Wertung und erhält eine zweite, wird diese zum Ippon. Gibt der Gegner auf, ist das ebenfalls ein Ippon wert. Bei vier mal Shido bekommt man ein Ippon, oder wenn der Gegner disqualifiziert wird, also die Strafe Hansolu Make erhält, ist das ebenfalls ein Ippon wert.

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Die Kunst des Karate-Do

Was versteht man unter Karate-Do

Was genau ist eigentlich Karate-Do? Ganz bestimmt besteht Karate-Do nicht aus einer Technik, Bretter, Steine oder andere harte Gegenstände mit den Händen, den Füßen oder gar mit dem Kopf zu teilen oder zu zerschlagen. Karate-Do ist auch nicht gedacht, um andere Menschen außer zur eigenen Verteidigung zu verletzen oder zu töten, obwohl all das Genannte ein geübter Karateka vermag. Der Begriff selbst, das „Karate-Do“ setzt sich zusammen aus Kara = leer, Te = Hand, Do = Weg. Der Sinn des Karate-Do ist es keineswegs, zu vernichten. Karate-Do ist eine Kunst, die Körper und Kampf betrifft, und sich sehr gut zur Selbstverteidigung eignet. Die Persönlichkeit wird weiter entwickelt, wenn man diese Kampfsportart betreibt, und der Charakter gefestigt. Man lernt nicht nur, den eigenen Körper zu beherrschen, sondern man bildet auch den Geist.

Sichere Grundstellungen als Baustein effektiver Technik

Die Grundstellungen werden Tachikata genannt. Tachikata bedeutet übersetzt Stand, Stellung. Ohne eine perfekte Grundstellung kann man keine sichere Technik ausführen. Daher lernt ein Karate-Do Schüler als erstes viel über die Grundstellungen und macht sich mit ihnen vertraut. Auch, wenn viele Anfänger die Grundstellungen als lästig oder überflüssig empfinden, weil sie sich den Unterricht spektakulärer vorgestellt hatten, so sind die Übungen allesamt wichtig. Nur so kann man seine Bewegungen festigen und eine effektive Technik erarbeiten. Im Karate-Do gibt es viele verschiedene Grundstellungen, die man in drei Gruppen einteilen kann: Der Kiba-Dachi, der Zenkutsu-Dachi und der Kokutsu-Dachi. Hier lernt der Schüler auch einen festen Stand, der sehr wichtig ist, manchmal aber so stabil und kraftvoll ausgeführt wird, dass eine schnelle Folgebewegung nicht möglich ist. Einen guten Mittelweg zu finden, der sich jeder Situation schnell anpassen kann, das ist eine Aufgabe, die jeden Karate-Do Kämpfer ein Leben lang begleitet.

Die Regeln des Dojokun

Sämtliche Verhaltensregeln sind im Dojokun festgehelten, ohne diese kann sich kein echtes KarateDo entwickeln. Karate-Do ist für das Leben und Überleben gedacht, niemals anders herum. Das Dojokun nutzt niemandem, wenn es nur herunter gerasselt oder auswendig gelernt wird, sondern es muss verstanden werden. Karatekämpfer, die das Dojokun nicht beherzigen, betreiben eine fremde, entartete Form des Karate, die in dieser Form keinen Sinn hat. Etwas lernen innerhalb kurzer Zeit, einfach und schnell, ganz ohne Disziplin und Ehre, das hat keinen Wert. Dem Gegner im Kampf mit Höflichkeit und Respekt bescheiden entgegen treten, ihn vor und nach dem Kampf ehrenvoll zu grüßen, das alles gehört zum Karate-Do.

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Susi Kentikian behält WM Kronen

Fliegengewicht Kentikian verteidigt Titel

Die Stimmung war super, der Kampf ebenfalls! Vor etwa 3000 Zuschauern konnte die „Killer-Queen“ Susi Kentikian ihren Titel verteidigen und behält ihre WM-Kronen der WBO, WBA und WIBF nach einem Sieg nach Punkten gegen die 19jährige Thailänderin Teerapora Pannimit. Von Anfang an hielt Kentikian ihre Gegnerin mit aggressiven Kombinationen unter Druck, und das mit einem erstklassigen Ergebnis! Obwohl Pannimit mit einer eher schlechten Doppeldeckung den Schlaghagel ihrer Gegnerin abzuwehren, musste sie sich doch überfordert geschlagen geben. In der mittleren Runde stand die zähe Thailänderin vor dem Knock-out, konnte sich aber in die Pause retten. So gewann die hübsche Dreifach-Weltmeisterin im Fliegengewicht über zehn Runden nach Punkten und bleibt damit im 30. Profikampf unbesiegt.

Kintikian so hart wie Klitschko

Für das ZDF wurde die beliebte Boxkämpferin nun vermessen. Mit einem Fliegengewicht von nur 50,8 Kilogramm und einer Größe von 1,53 Metern ist sie nicht einmal halb so schwer wie der berühmte Klitschko, trotzdem schlägt sie im Verhältnis zu ihm genau so hart und sogar um ein Drittel schneller! Das fanden Wissenschaftler heraus, die die Boxgeschwindigkeit von Susi Kentikian mit einer Highspeed-Kamera dokumentierten. Beeindruckende Fakten, die uns und berühmte Forscher begeistern! Noch nie ist es gelungen, eine Boxerin so präzise zu vermessen!

Beeindruckende Bilder automatisierter Reflexe

Super schnelle Bewegungen und Reflexe, die wie bei der Weltmeisterin Susi Kentikian automatisiert sind, werden mit einer Highspeed Kamera in beeindruckenden Bildern festgehalten. Mitte März werden die Forschungsergebnisse in der Sendung Terra X vorgestellt. Susi Kentikian zählt zu einer der schnellsten Athletinnen. Während des Kampfes wurden auch ihre Augenbewegungen verfolgt und ausgewertet. Trainer Magomed Schaburow erzählt, dass Susi ihre Gegnerinnen förmlich mit den Augen scannt, sie bemerkt an den Bewegungen der Füße und der Hüfte schon den nächsten Faustschlag, noch bevor er ausgeführt wurde.

Susianna Kentikian – Steckbrief

Die zauberhafte Susianna Kentikian wurde am 11.09.87im Tierkreiszeichen Jungfrau in Yerevan geboren und lebt heute in Hamburg, ihre Nationalität ist Armenisch/Deutsch. Mit einer Größe von 1,54m und 51 Kilogramm Gewicht boxt sie unter ihrem Trainer Magomed Schaburow im Fliegengewicht und trägt derzeitig den Titel WBA/WIBF und WBO Weltmeisterin. Zielstrebig, selbstbewusst und ehrgeizig lebt sie nach dem Motto: „Wenn der Mensch sich etwas vornimmt, ist ihm mehr möglich, als er glaubt!“ Für ihre Fans ist sie die ungeschlagene „Killer-Queen“.

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Kampfsport Profi wehrt Überfall ab

Räuber überfällt Kampfsportler – und wird zum Opfer

Hätte Antony geahnt, wen er da überfallen würde, er hätte sich wahrscheinlich doch lieber zurück gehalten! In Chicago wollte der junge Kriminelle einen Mann überfallen, dann landete er mit Schürfwunden und zwei blauen Augen auf der Polizeiwache. So war die Sache ganz sicher nicht geplant! Der Schuss ging mächtig nach hinten los, denn Antony suchte sich als Opfer ausgerechnet einen geübten Profi Kampfsportler, gegen den er keine Chance hatte. Doch das wusste Antony erst hinterher…

Raubüberfall mit geladener Waffe

Antony passte sein Opfer an der Straße ab, er ging zu einem parkenden Auto und fragte den darin sitzenden Fahrer nach einem Feuerzeug. Als das vermeintliche Opfer, ein 33 jähriger Mann mit Namen Justin, sagte, dass er keines dabei habe, wollte Antony Geldbörse, Handy und Autoschlüssel. Opfer Justin bleibt ruhig, sagt, dass er keine Börse dabei habe, aber er sei bereit, ihm die 30 Dollar aus der Jackentasche zu überlassen. Daraufhin wird der Räuber wütend und beschimpft den Autofahrer. Dabei bleibt es nicht, er hält Justin plötzlich eine Pistole durchs Fenster entgegen und droht, ihm das Gehirn weg zu schießen, wenn er nicht sofort aus dem Fahrzeug steigt. Das war ein Fehler, Antony! Denn kaum steigt Justin aus dem Wagen, hat der 1,67 Meter kleine Antony plötzlich einen 1,90 Meter Mann vor sich stehen, der im Gegensatz zu Antonys 74 Kilo ganze 125 Kilo auf die Waage bringt! Und dann geht alles ganz schnell. Obwohl die Waffe auf ihn gerichtet ist, bringt Justin, ein Mixed Marial Art – Kämpfer, den bedeutend kleineren Antony im Handumdrehen zu Boden. Gegen einen Profi im Kampfsport hat der großspurige aber kleinwüchsige Antony keinerlei Chance.

Zu allem Unglück kam noch Pech

Antony wehrt sich heftig, bettelt um Gnade, er habe ein Baby, um das er sich kümmern muss! Doch Kampfsport Profi Justin drückt den Kriminellen mit Kraft herunter, da löst sich plötzlich ein Schuss. Zu allem Unglück trifft die Kugel den beinahe bemitleidenswerten Antony in den eigenen Knöchel. Als die Polizei eintrifft, hält der Profi Kampfsportler den Räuber noch immer fest am Boden. Der mehrmals vorbestrafte Antony hat sich das falsche Opfer ausgesucht. Mit blauen Augen, Schürfwunden und Schusswunde sitzt er jetzt in Untersuchungshaft und wartet auf seine Verhandlung. Unser Mitleid hält sich in Grenzen, nicht wahr?

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Fechten – Sport mit Tradition

Geschichte des Fechtens

Fechten gehört mit zu den ältesten Kampfsportarten der Welt und bereits die Römer und die alten Griechen haben in der Antike Wettbewerbe darin ausgeführt. Allerdings waren die damaligen Fechtwaffen wesentlich schwerer und langsamer in der Führung als es die modernen Degen unserer Zeit sind. Als in neuerer Zeit die Schusswaffen die sogenannten Blankwaffen, also Schwerter, Degen und Co, ersetzten, verloren diese ihre Bedeutung in der Kriegsführung und in größeren Kämpfen. Jedoch galt noch lange Zeit das Tragen einer Blankwaffe als Statussymbol und wurde in Duellen, also Zweikämpfen, zum Beispiel zur Verteidigung der Ehre gerne und oft eingesetzt. Im Laufe dieser Entwicklung wurden die Fechtwaffen immer leichter und schneller in der Führung. Ab dem 19. Jahrhundert versuchten Kirche und Gesetzgeber in Mitteleuropa das Austragen von Duellen mit Waffen die zum Tode führen könnten zu verbieten. Die heutigen Blankwaffen, welche im Fechtsport eingesetzt werden, sind das Florett, der Degen und der leichte Säbel. Fechten gehörte zu den ersten Sportarten bei den Olympischen Spielen und wird heute in mehreren verschiedenen Disziplinen ausgetragen.

Das Florett im Fechtsport

Der Begriff Florett leitet sich von dem französischem Wort „fleuret“ ab, was in unsere Sprache übersetzt „Knospe“ bedeutet. Das Florett entstand ursprünglich als eine Übungswaffe und war ein entschärfter Degen, auf dessen Spitze man ein knospenförmiges Metallstück stülpte um sie ungefährlich zu machen. Es gibt heute sowohl stumpfe als auch spitze Florette. Die Klinge ist dünn, rechteckig und etwa 90 cm lang, der Griff nochmal etwa 20 cm und die gesamte Waffe wiegt nur etwa 500 Gramm. Für Kinder gibt es im Fechtsport kleinere und leichtere Varianten. Zwischen Klinge und Griff befindet sich eine sogenannte Glocke, welche als Schutz für die Hand zuständig ist. Das Metall der Klinge ist dünn und lässt sich sehr leicht biegen, seine natürliche Spannung bringt es aber immer wieder in seine ursprüngliche Form zurück. Um Verletzungen mit dieser Waffe im Fechtsport zu vermeiden, tragen die Fechtsportler spezielle Schutzkleidung.

Degen & Säbel

Der Degen gehört zu den Stichwaffen und wurde ursprünglich vor allem in Duellen geführt. Er besitzt einen größeren Handschutz als das Florett und ist mit einem Gewicht von etwa 750 Gramm auch etwas schwerer. Die Klinge ist im Querschnitt dreikantig und aus flexiblem, nachfedernden Stahl gefertigt. Wie auch das Florett ist die Länge des Degens mit Griff 110 cm. Anders ist die Beschaffenheit beim Säbel. Der Säbel im Fechtsport wiegt maximal 500 Gramm und hat inklusive Griff nur eine Länge von 105 cm. Die Klinge ist gebogen und zusätzlich zur Glocke besitzt er noch als weiteren Handschutz einen Bügel. Er zählt sowohl zu den Stich- als auch zu den Hiebwaffen wodurch im Fechtsport Stöße wie auch Hiebe als Punkte gezählt werden.

Schutzkleidung für die Sicherheit

Auch wenn Fechten heute zu einer reinen Sportart geworden ist, so werden hierbei doch echte Waffen verwendet. Um die Gefahr von Verletzungen so gering wie möglich zu halten gibt es daher eine ganze Reihe von verschiedener Schutzkleidung für die Fechtsportler. Diese sind so gut beschaffen, dass Verletzungen im Fechtsport zum Glück nur sehr selten vorkommen. Die einzelnen Teile der Fechtkleidung sind: Kniestrümpfe, gepolsterte Handschuhe, eine verstärkte Hose, eine spezielle Unterzieh- Weste aus Aramid, eine Jacke welche vor Klingenstößen schützt und natürlich die Fechtmaske mit einem Drahtgitter vor dem Gesicht und einem Halsschutz. Für Frauen gibt es darüber hinaus noch einen extra Brustschutz und für männliche Fechter ein sogenanntes Suspensorium, ein Tiefschutz für den Genitalbereich. Alle diese Kleidungsstücke unterliegen strengen Richtlinien, welche Kräfte an Stichen und Hieben sie von den verschiedenen Fechtwaffen abhalten können müssen.

Das Sportfechten heute

Die Fechter stehen sich auf einer Fechtbahn gegenüber, der so genannten „Planche“. Diese Fechtbahn ist 14 Meter lang und etwa 170 Zentimeter breit. Auf ihr sind verschiedene Markierungen angebracht, welche die Positionen der Fechter bestimmen. Mitte des 20. Jahrhunderts wurde zur besseren Punkteendscheidung eine elektronische Trefferanzeige eingeführt. In der Kleidung befinden sich hierbei elektronische Messgeräte, welche Treffer des Gegners registrieren und übermitteln können. Wie bei den meisten anderen Sportarten so wird auch im Fechtsport nach Altersklassen und Geschlechtern unterschieden. Kinder können ab einem Alter von 9 Jahren mit dem Fechtsport beginnen, nach oben gibt es dann keine Altersgrenze.

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Moderner Kampfsport – Kickboxen

Kampfsportart Kickboxen

Kickboxen zählt zu den Kampfsportarten und wird auch Kickboxing genannt. Bei dieser Kampfsportart werden das traditionelle Boxen mit dem Schlagen und Treten von Händen und Füßen kombiniert. Welche Trefferflächen genau erlaubt sind ist je nach Sportverband und Ländern unterschiedlich festgelegt, tiefe Schläge und Tritte unterhalb der Gürtellinie sind allerdings überall nicht erlaubt. Eine kleine Ausnahme bildet hierbei das Treten des Gegners auf dessen Oberschenkel, so genannte Lowkicks sind durchaus zugelassen. Ebenso ist Verbandsabhängig unterschiedlich die Verwendung von Techniken geregelt, welche den Gegner aus dem Gleichgewicht und eventuell zu Fall bringen können. Dazu zählen zum Beispiel Handdrehschläge und so genannte Fußfeger. Überall gleich geregelt ist das Verbot, den Gegner auf den Rücken oder auf dem Boden liegend zu schlagen und auch ihn zu werfen ist tabu. Kickboxen gibt es seit 1974 als offizielle Wettkampfdisziplin, hieß damals aber noch „All Style Karate“ oder „Sport-Karate“. Seit 1985 werden international jährlich Weltmeisterschaften in dieser Kampfsportart ausgetragen.

Besondere Grade im Kickboxen

Auch im Kickboxen können die Teilnehmenden ähnlich wie zum Beispiel im Karate, bestimmte Grade erreichen, die in Form von farbigen Gürteln überreicht werden. Schwarz bildet hierbei den höchsten und schwierigsten Grad, davor kommt Braun, davor Blau, davor Grün, davor Orange und der leichteste und erste Grad wird mit dem gelben Gürtel ausgezeichnet. Bei der Kampfsportart Kickboxen gibt es verschiedene Wettkampfarten. Gegenseitig antreten werden dabei immer Gegner der selben Gewichtsklasse und des selben Geschlechtes. Anders als die Kampfsportarten wie zum Beispiel Boxen oder Karate ist Kickboxen noch nicht bei den Olympischen Spielen vertreten. Die Verbände sind aber stark auf dieses Ziel fixiert und streben sehr danach, allerdings scheint dies noch in weiter Ferne zu liegen.

Sport mit schlechtem Image

Im Gegensatz zu etwa Karate oder Taekwondo genießt das Kickboxen leider einen vergleichsweise sehr schlechten Ruf. Dieser gründet aber hauptsächlich auf Unkenntnis und irreleitender martialischer Namen von einigen Kickboxvereinen. Dabei wird besonders im Kickboxen extrem auf die Sicherheit und das Wohlbefinden der Trainierenden geachtet. Zum Beispiel ist es Pflicht, Schutzkleidung wie etwa Beinschützer zu tragen und im Vordergrund steht immer die Freude an diesem Sport und nicht die Gewalt. Das sollte jeder bedenken, der sich für diese interessante Kampfsportart interessiert.

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Karate Sportkleidung

Was tragen Karate-Kämpfer?

Wer sich für Karate als Sport interessiert, dem ist sicher schon einmal aufgefallen, dass alle Karate-Kämpfer eine spezielle Bekleidung tragen. Dabei ist es egal, ob der Sportler nun ein Erwachsener oder noch ein Kind ist: Wer professionell Karate ausübt, der trägt einen Karategi. So nennen sich die schneeweißen Karate-Anzüge aus fester Baumwolle in der japanischen Landessprache fachgerecht. Die so genannten Karategi bestehen immer aus einer robusten Jacke so wie einer weiten Hose, die viel Bewegungsfreiheit bietet. Da die Baumwolljacken der Karategi keine Knöpfe und keinen Reißverschluss besitzen, werden sie nur mit Hilfe eines Gürtels zusammengehalten. Dieser Gürtel wird zweimal um den Körper gebunden und anschließend fest zu geknotet. Aber das Zusammenhalten der Kleidung ist nicht die einzige Aufgabe eines echten Karate-Gürtels. Anhand seiner Farbe kann man den Grad des jeweiligen Kämpfers erkennen. Allgemein kann man sagen: Je höher der Rang des Karate-Kämpfers, desto tiefer die Farbe seines Gürtels. Ein Beispiel: Anfänger erhalten einen weißen Gürtel, Meister der Kampfkunst einen tragen einen schwarzen. Dazwischen liegen die Farben Gelb, Orange, Grün, Rot, Blau, Lila und Braun.

Woran erkennt man, ob ein Karategi für Wettkämpfe geeignet ist?

Für Wettkämpfe offiziell freigegeben sind Karategi-Anzüge, die das Zeichen des WKF tragen. Dieses Siegel bestätigt, dass die so gekennzeichneten Monturen qualitativ hochwertig und somit bestens geeignet für Karate-Wettkämpfe sind. WKF steht hierbei übrigens für die „World-Karate-Federation“, also zu deutsch für den Welt-Karate-Bund. Für optimale Nutzbarkeit und die damit verbundene Bewegungsfreiheit ist es außerdem von Nöten, dass der Karategi dem Karate-Kämpfer zu einhundert Prozent passt. Bestellen sie Ihren Anzug aus diesem Grund nur online, wenn sie ihn im Falle der Fälle umtauschen können. Am besten wird es aber immer sein, einen Karategi direkt bei dem Fachhändler ihres Vertrauens zu kaufen. Der wird Sie gern persönlich beraten und Ihnen passende Modelle vorschlagen. Bestehen Sie aber auch hier immer auf eine Anprobe. Nur so können Sie sicher gehen, dass der neue Sport-Dress perfekt sitzt und Ihnen den nötigen Tragekomfort bietet.

 

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Selbstverteidigung

Hilfe gegen die eigene Angst

Gerade in der heutigen Zeit, wo man ständig von Übergriffen und Überfällen selbst auf Kinder und Jugendliche hört, ist man oft mit einem unsicheren Gefühl unterwegs, besonders in den Abendstunden. Da kann es einem schon recht bange werden, wenn man zu später Stunde doch noch einmal raus muss. Aber ganz vermeiden lässt es sich natürlich auch nicht. Das ist der Grund, warum ich mich so für das Thema Selbstverteidigung interessiere! Selbstverteidigung, das bedeutet sich in gefährlichen Situationen, wenn man seelisch oder körperlich bedrängt wird, selbstsicher behaupten zu können und im absoluten Notfall auch einmal richtig „zuzupacken“. Natürlich hoffe ich, so etwas niemals anwenden zu müssen. Aber wenn es doch einmal sein müsste, dann wüsste ich, was zu tun ist! Und das wäre mir wirklich eine große Hilfe im Kampf gegen meine Angst, wenn ich im Dunkeln der Nacht wieder einmal über die Straße gehen muss.

Kurse zur Selbstverteidigung

Im Internet habe ich viele Seiten gefunden, die sich genau mit diesem Thema beschäftigen. Einige von ihnen wollen mir etwas verkaufen, andere beschreiben direkt, wie man sich in gewaltsamen Situationen am besten zu verhalten hat. Mich hingegen interessierten beide Arten der Selbstschulung nicht besonders. Ich möchte viel lieber in einen der vielen örtlichen Kurse gehen. So einen professionellen Selbstverteidigungskurs gibt es nahezu in jeder Stadt. Auf meiner Suche nach dem passenden Angebot bin ich in vielerlei Hinsicht fündig geworden. Wusstet ihr zum Beispiel, wie viele mitunter sehr verschiedene Seminare für Zivilcourage und Selbstverteidigung anbieten? Da wären der polizeiliche Sportverein, Institutionen die sich speziell für Frauenrechte einsetzen und sogar Schulen an denen bereits Kinder die wirkungsvollen Kniffe der effektiven Selbstverteidigung erlernen können.

Selbstvertrauen und Sicherheit

Überraschend, wie groß das Angebot ist. Nicht wahr? Ich für meinen Teil habe mich bereits zu einer ersten kostenlosen Beratung angemeldet und bin sehr gespannt darauf, was mich erwartet. Wenn auch ihr jetzt Lust bekommen habt, an einem solchen Kurs teil zu nehmen, dann informiert Euch doch auch mal. Es kann ja nie schaden, wenn man an Selbstvertrauen und Sicherheit gewinnen kann!

 

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Alte Kampfsportarten und deren Techniken

Judo – Was ist das überhaupt?

Judo ist eine Jahrhundert alte Kampfsportart deren Techniken ursprünglich aus Japan stammen und von einem gewissen Dr. Kano erdacht wurden.
Anfänglich zur eigenen Selbstverteidigung entwickelt, gehört es heute bereits zu den beliebtesten Kampfsportarten überhaupt und erfreut sich weltweit großer Beliebtheit! Übersetzt bedeutet das Wort Judo übrigens „sanfter Weg“. Mit einem möglichst geringen Kraftaufwand soll also eine möglichst hohe Leistung erbracht werden, was wiederum nicht nur Muskeln, sondern auch viel Scharfsinn und Schnelligkeit erfordert.
Der Judoka, so nennt man die Schüler des Judo im Allgemeinen, lernt es, sich ohne den Gebrauch von Schlägen oder Tritten zu verteidigen, aber auch im Notfall selbst anzugreifen.
Auf diese Weise behält er stets die Balance und lebt mit sich selbst im ausgewogenen Einklang, körperlich und seelisch.

Judo erlernen – kann ich das auch?

Die Techniken des Judo können nahezu von jedem Interessierten erlernt werden. Egal ob Sie eine Frau oder ein Mann sind, Kind, jugendlich oder erwachsen – Die einzige Voraussetzung ist eine Körperliche Eignung. Das heißt: Sie weisen körperlich keine erheblichen Gesundheitsschäden auf und sind älter als Sechs Jahre.
Ein richtig ausgeführtes Judo-Training beansprucht die Muskelpartien aller Körperregionen und erhöht Ihren Sinn für das Gleichgewicht ungemein.
Möchten Sie Ihrem Körper etwas Gutes tun, Ihre Sinne erweitern und mehr Selbstvertrauen gewinnen, dann ist Judo genau der richtige Sport für Sie.
Nebenbei bemerkt: Judo-Vereine, die auch Anfängern offen stehen, gibt es fast in jeder Stadt. Wie wäre es also mit einem ersten Probetraining? Nur Mut, die ersten Fallübungen und Griffe machen Spaß und vermitteln das erste Judo-Feeling im Handumdrehen!

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